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Kinderkrankenschwester/-pfleger

Berufsbild

Ausbildung

Neigungen und Interessen

Förderlich:

  • Neigung zu helfendem Umgang mit Menschen
  • Neigung zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen
  • Interesse an medizinischen Sachverhalten
  • Interesse an psychologischen Sachverhalten
  • Neigung zum Umgang mit technischen Geräten (Elektrokardiographen, Elektroenzephalographen, Monitorgeräte)

Nachteilig:

  • Abneigung gegen körperlich anstrengende Arbeit
  • Abneigung gegen Arbeit in der Gruppe (Teamarbeit) (z.B. bei Operationen)
  • Abneigung gegen ständigen Kontakt mit Menschen während der Arbeit
  • Abneigung gegen Umgang mit kranken Menschen

Fähigkeiten

Notwendig:

Von den folgenden Fähigkeiten ist für die Berufsausbildung und Berufsausübung jeweils ein bestimmter Mindestausprägungsgrad notwendig. Ein darüber hinausgehender (höherer) Ausprägungsgrad ist meist vorteilhaft.

  • Durchschnittliches allgemeines intellektuelles Leistungsvermögen (Bezugsgruppe: Personen mit mittlerem Bildungsabschluss)
  • Gut-durchschnittliche Auffassungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit (schnelles Erfassen und Umsetzen von Diagnosen und Anweisungen) (Bezugsgruppe: Personen mit mittlerem Bildungsabschluss)
  • Merkfähigkeit und Gedächtnis (Behalten von Diagnosen und Anweisungen, Personen- und Namensgedächtnis, Gedächtnis für Krankengeschichten)
  • Beobachtungsgabe (Erkennen und Bewerten von Veränderungen)
  • Gut-durchschnittliche praktische Anstelligkeit (Anlegen von Verbänden, Katheterisieren)
  • Leichte, ruhige und sichere Hand (Assistieren bei Operationen)

Förderlich:

Keine Angaben

Kenntnisse und Fertigkeiten

Zusätzlich zu den in der Berufsausbildung erworbenen berufsbezogenen Kenntnissen und Fertigkeiten ist Folgendes förderlich:

  • Besondere Kenntnisse und Berufserfahrung in bestimmten Fachgebieten (z.B. Innere Medizin, Orthopädie) bzw. Behandlungsmethoden (z.B. Dialyse, Endoskopie)
  • Ggf. psychologische Zusatzkenntnisse (z.B. für das Pflegen und Betreuen unheilbar erkrankter Kinder)
  • Pkw-Führerschein (z.B. für Tätigkeit in der Gemeindekinderkrankenpflege)

Arbeitsverhalten

Notwendig:

  • Befähigung zu gleich bleibender Aufmerksamkeit (Beobachten der Patienten)
  • Kontaktfähigkeit
  • Ausgeglichene, ruhige Arbeitsweise
  • Sinn für Sauberkeit, Hygienebewusstsein
  • Ordnungssinn
  • Zuverlässigkeit (Durchführen von ärztlichen Verordnungen)
  • Körperliche Einsatzbereitschaft (z.B. Mitwirken bei Wiederbelebungsmaßnahmen)
  • Einfühlungsvermögen, Geduld (Beistand leisten, Trost zusprechen)
  • Verantwortungsbewusstsein (Auswirkungen auf Menschenleben)
  • Umsicht und Sorgfalt (Waschen und sonstiges Versorgen der Kinder)
  • Umstellfähigkeit (Assistieren bei ärztlichen Behandlungen)
  • Neurovegetative Belastbarkeit und psychische Stabilität (Schichtdienst, Wochenenddienst, Umgang mit schwerkranken, z.T. sterbenden Kindern)

Förderlich:

  • Ausgeglichenes, Zuversicht vermittelndes Auftreten und Verhalten
  • Sicheres Auftreten
  • Gepflegtes Äußeres

Nachteilig:

  • Starke negative Reaktion auf den Anblick von Blut

Ausschließend:

Keine Angaben

Körperliche Eignungsvoraussetzungen

  • Ausreichende Körperkraft und -gewandtheit (Stützen, Lagern und ggf. Anheben der Kinder)
  • Volle Funktionsfähigkeit der Finger, Hände, Arme, Beine und der Wirbelsäule (Tätigkeit meist im Stehen und Gehen, Durchführen der Grund- und Behandlungspflege, Assistieren bei Operationen)
  • Normales oder ausreichend korrigiertes Sehvermögen
  • Normales Farbensehen (Beobachten der Kinder, Erkennen von lebensbedrohlichen Zuständen)
  • Normales Hörvermögen (Umgehen mit Kindern)
  • Normaler Tastsinn, normale Temperaturempfindung
  • Widerstandsfähigkeit der Haut (Umgehen mit Desinfektionsmitteln)
  • Keine chronischen Infektionskrankheiten

Körperliche Eignungsrisiken

Bei folgenden körperlichen Gegebenheiten sollte vor der Berufstätigkeit der Arzt/die Ärztin eingeschaltet werden:

  • Mangelnde Körperkraft oder -gewandtheit
  • Eingeschränkte Funktionsfähigkeit der Finger, Hände, Arme, Beine oder der Wirbelsäule
  • Nicht ausreichend korrigierbares Sehvermögen
  • Nicht korrigierbare Hörstörung
  • Gestörter Tastsinn, gestörte Temperaturempfindung
  • Nervenleiden
  • Erkrankungen des Zentralnervensystems, insbesondere Krampfanfälle
  • Chronische Erkrankungen der Haut, besonders an den Händen
  • Chronische Infektionskrankheiten
  • Chronische Erkrankungen der Atemwege
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