Ausbildungsinhalte
Während des praktischen und theoretischen Unterrichts lernt man beispielsweise:
- wie der menschliche Körper aufgebaut ist und wie die verschiedenen Körperfunktionen ablaufen
- welche Krankheitsursachen und Krankheiten es bei Kindern gibt; wie Krankheiten vorgebeugt wird und wie sie diagnostiziert werden
- wie die Neugeborenen- und Wochenpflege durchgeführt wird
- welche seelischen Reaktionen körperliche Krankheiten auslösen können
- wie man Patienten und Patientinnen aufnimmt, verlegt und entlässt und wie man mit den Eltern, anderen Bezugspersonen und Besuchern umgeht
- wie man Patienten und Patientinnen ihrem Zustand entsprechend lagert und ihnen hilft bei der körperlichen Mobilisierung (z.B. Fortbewegung) sowie den Verrichtungen des täglichen Lebens hilft
- wie man Kinder zur Beschäftigung anleitet und wie bei der schulischen Betreuung mitgeholfen werden kann
- wie man Patienten und Patientinnen beobachtet, die Befunde dokumentiert
- wie die Bedürfnisse der Patienten und Patientinnen erkannt werden und wie diese Bedürfnisse berücksichtigt werden müssen
- wie man eine Fieberkurve einträgt, mündlich und schriftlich Bericht erstattet
- wie man Ärzten/Ärztinnen assistiert, ärztliche Maßnahmen und Visiten vor- und nachbereitet
- wie medizinische Bäder, Inhalationen und Rotlicht verabreicht werden
- welche Pflegetechniken es gibt und wie man sie anwendet (Wundversorgung, Injektionen, Infusionen; spezielle Pflege von Augen, Ohr, Nase, Mund und Haut), wie man Pflegepläne aufstellt
- wie Blutentnahmen durchgeführt und Röntgenuntersuchungen vorbereitet werden
- wie Arzneimittel sachgerecht verabreicht werden
- wie man medizinisch-technische Geräte bedient und reinigt
- welche Aspekte und Maßnahmen der Hygiene in der Pflege zu beachten sind und wie man zu gesundheitsförderndem Verhalten anregt und anleitet
Die Schüler/innen werden außerdem in die Organisation von Krankenhäusern eingeführt und lernen deren Dokumentationsmethoden kennen. Sie werden in Psychologie, Soziologie und Pädagogik unterrichtet sowie in Berufs-, Gesetz- und Staatsbürgerkunde. Naturwissenschaftliche Fächer - Biologie, Anatomie und Physiologie, auch Physik und Chemie - gehören ebenfalls zum Stundenplan.
Während der praktischen Ausbildung
werden die im Unterricht erworbenen Kenntnisse vertieft und auf den verschiedenen Stationen des Krankenhauses angewendet. Praktisch ausgebildet wird in den Bereichen:
- Allgemeine Pädiatrie (Kinderheilkunde, und zwar bezogen auf Kinder verschiedener Altersstufen)
- Allgemeine und fachspezifische Chirurgie
- Neugeborenen- und Wochenpflege
- Neuropädiatrie (Kindernervenheilkunde) oder Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Hauskrankenpflege
Rechtsgrundlage:
Ausbildungs- und Prüfungs-Verordnung für die Berufe in der Krankenpflege (KrPflAPrO)
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